Brauchtum in der Region im Herbst und Winter

Die wichtigsten Bräuche und Traditionen aus Tirol & Vorarlberg

Genießen Sie gelebte Tradition im Urlaub in St. Anton – In Ihrem Urlaubszuhause, dem Berg Schlössl, ebenso wie in der Alpenregion rund um den Arlberg. Besonders im Herbst erfahren Sie Tiroler und Vorarlberger Kultur und Brauchtum hautnah. Und auch der Winter bietet zahlreiche spannende Events und Veranstaltungen rund um die Bräuche der westlichsten Bundesländer von Österreich.

Kinder und Brauchtum aus Österreich

Herrliches Tiroler Brauchtum

Ihr Bergschlössl in St. Anton informiert über die schönsten Bräuche und Traditionen in der Region im Herbst und Winter:

Von Generation zu Generation

„Tirol isch lei oans“ sagt der Tiroler Volksmund. Unvergleichlich und einzigartig präsentiert sich die Tiroler Kultur mit zahlreichen schönen Bräuchen, die auch heute noch mit Freude von den „Einheimischen“ gelebt werden. In Vorarlberg erleben Sie dasselbe in grün: Obwohl die beiden Bundesländer direkt aneinander grenzen unterscheiden sich die Bräuche der einen und anderen Alpenregion klar voneinander, ebenso wie die Sprache.

Im Urlaub in St. Anton in Tirol genießen Sie Tiroler Kultur mit Vorarlberg Einschlag. Viele der Tiroler Bräuche werden auch heute noch fast unverändert so ausgeführt, wie sie vor Jahrhunderten entstanden sind und seither von Generation zu Generation weitergegeben wurden.

Entdecken Sie das geschichtsträchtige Tiroler Land mit seinen majestätischen Gipfeln und seinen gastfreundlichen Bewohnern und erleben Sie Tradition hautnah.

Der Herbst: Almabtriebe & Erntedank

Zu den bekannteste und beliebtesten Bräuchen in den österreichischen Gebirgsregionen zählen die traditionellen Almabtriebe. Diese finden meist in der Zeit zwischen Mitte September und Oktober statt und beenden die erholsame Sommerfrische von Vieh und Mensch.

Almabtrieb in Tirol

Festlich geschmückte Kühe beim Almabtrieb in Tirol (c) www.tirol.tl

Die Kühe, Schafe oder auch Pferde werden für den Anlass der Almabfahrt mit festlichen Blumenkränzen und Glocken geschmückt. Der Almabtrieb ist ein freudiger Anlass für die Bauern und die Gäste ebenso. Die Landwirte feiern den gut überstandenen Almsommer zurück im Tal mit einem großen Almfest samt Bauernmarkt und Musik.

Auch in St. Anton haben Sie Gelegenheit, die prächtig geschmückten Tiere im Tal willkommen zu heißen beim Almabtrieb und Bauernfest am 13. September 2014.

Der Winter: Moa, Perchten, Nikolaus & Christkind

Moa & Halloween in Vorarlberg

Dem amerikanischen Halloween-Brauch sehr ähnlich ist die Vorarlberger Tradition des „Moas“. Auch hier werden Gesichter in Kürbisse geschnitzt, die dem Mond ähnlich sehen sollen und daher „moo“ heißen. Damit gehen die heimischen Kinder anschließend von Haus zu Haus und bitten um Süßigkeiten, im Austausch dafür singen sie ein Lied oder sagen ein Gedicht auf. Seit geraumer Zeit weicht dieser typische Vorarlberger Brauch immer mehr dem klassischen Halloween, wie man es aus Amerika kennt.

Moa Kürbis aus Vorarlberg

Ein typischer Vorarlberger „Moa“

Krampus & Nikolaus

Die besinnliche Adventzeit wird in den Alpenregionen zur Zeit des heiligen Nikolaus von lärmenden und geruchsintensiven Perchten und Krampussen durchbrochen. Der Krampus ist eine Schreckgestalt mit jahrhundertealter Tradition im Westen Österreichs. In seiner Funktion ähnelt der Krampus dem Knecht Ruprecht. Die Burschen aus dem Dorf verkleiden sich zum Nikolaustag mit Fellanzügen und tragen kunstvoll geschnitzte Holzmasken, die meist furchteinflößende Hörner tragen.

Wenn die Höllenteufel mit Ihren lauten Schellen am Rücken und einer Rute in der Hand durch die Straßen ziehen, lehren sie Kindern wie Erwachsenen das Fürchten. Gut, dass der liebe Nikolo dabei ist, um die Kinder, die das Jahr über brav waren mit Süßigkeiten und Nüssen zu beschenken. Die Unartigen werden von den Krampussen mit ein paar sanften Rutenschlägen daran erinnert, brav auf die Eltern und Lehrer zu hören. …

Rauhnacht

In den zwölf Rauhnächten um die Weihnachtszeit herum wird im Tiroler Brauchtum traditionell Haus und Stall ausgeräuchert. Dieser Brauch hat seinen Ursprung in uralten heidnischen Ritualen. Die Familie geht mit Weihrauch durch die Räumlichkeiten und betet währenddessen das Vater unser und / oder einen Rosenkranz. Auf diese Weise soll das Heim, der Stall und das Vieh Weihnachtstag von bösen Geistern befreit und für das kommende Jahr gesegnet werden. „Rauchen gegangen“ wird unter anderem auch am Weihnachtstag.

Weihnachten

Am Weihnachtsabend kommt in Tirol und Vorarlberg das Christkind. Das goldgelockte Mädchen gilt als Symbolfigur des Weihnachtsfestes. Es legt die Geschenke am Abend des 24. Dezember unter den festlich geschmückten Weihnachtsbaum. Vor der Bescherung wird ein traditionelles Weihnachtsessen eingenommen und gemeinsam gebetet. Nach der Bescherung trifft sich die Dorfgemeinschaft für die heilige Christmette in der jeweiligen Pfarrgemeinde.

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Klaus Moosbrugger Lettner

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